Lieber Goethe

herzlichen Glückwunsch! Ihren Clavigo von 1774 kann man heute kaum verändert auf der Bühne bestaunen. Erinnern Sie sich, es geht um Ruhm und Anerkennung, was nützt schon die Liebe. Ihr Text ist so aktuell, dass man ihn glatt vom Blatt gespielt hat. Und da ihn eh jeder kennt, kann man ihn auch mal über längere Passagen auf Stühlen sitzend rezitieren. Nur falls Sie sich wundern: Die moderne Frau hilft sich über Liebeskummer gekonnt mit eimerweise Pudding und Chips hinweg. Das können Sie natürlich nicht wissen, auch nicht, wie erfrischend Tanzeinlagen zu elektronischer Musik sein können und wie wunderschön ihre Marie sein kann. Auf bald. (mas)

Theater im Kino: Clavigo (von Goethe)

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