Twilight without any fangs

Zwei Performerinnen, zwei Techniker, ein Mac, eine Taschenlampe, eine knarrende Bühne, transzendentale Musik und 30 Minuten. Mehr brauchte dieses Stück nicht, um den Zuschauer zumindest teilweise zu begeistern. Fast immer im Rhythmus der Musik bewegen die beiden Frauen im Schlabberlook ihre Körper, dabei laufen sie auf der Stelle, weichen hörbaren Schüssen aus und fallen auch mal um, dann wieder geht das Licht aus und ein irres Schattenspiel mit Taschenlampe an Wand und Decke beginnt. Das ist alles etwas irritierend, ein bisschen angsteinflößend und leider etwas zu schnell vorbei, als dass es wirkliche Begeisterungswellen im Publikum auslösen kann. (ls)

Roswitha Emricht/ Lena Röttgers: The Twilight.project

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