Tagesarchiv: Februar 26, 2011

So viele Hosen

von

Elektrobeat, Spotlight: ein zuckendes, orangefarbenes Schlafsackbündel. Heraus schält sich Arne Graeff. Er schält sich abgesehen davon innerhalb der folgenden Stunde aus unglaublichen! elf! Hosen. Jedenfalls hat der Typ Bühnenpräsenz, obwohl seine Rolle überhaupt… Weiterlesen

Rollende Rollen

von

Hase fährt auf Rollschuhen ein, sagt: Ich habe euch was mitgebracht. Fährt auf einem Bein, dreht eine Pirouette und startet seine Show. Er monologisiert, animiert, plaudert und plätschert und hoppelt dabei 50 Minuten… Weiterlesen

Sleep is the Enemy

von

Der Versuch, die drei Figuren dieses Stücks in eine andere als eine rein thematische Beziehung zueinander zu setzen, führt in die Irre. Vielmehr verkörpern sie verschiedene Facetten eines Leidens. Gefangen zwischen Schlaflosigkeit und… Weiterlesen

Entropie und Dichtung

von

Diese Inszenierung braucht kein Bühnenbild. Getragen und getrieben vom Vollspektrum elektronischer Musik, füllen die Performer den Raum allein mit ihrem Menschsein, ihrer Körperlichkeit. Es geht um nationale Identität und politischen Protest. Sie fühlen… Weiterlesen

In der Ruhe liegt nichts

von

Der Klang von tropfendem Wasser, eine deutlich altersgezeichnete Frau, die mit sinnfreien, aber hübsch anzuschauenden Handbewegungen in Zengärtnermanier ein Blumengesteck sortiert. Ansonsten: nichts. Ruhe, rundherum Dunkelheit, minutenlang. Ich denke an Miniaturzengärten, möchte mich… Weiterlesen

„Ich bin ein kleines Kind und ich kann die Bedienungsanleitung nicht lesen, weil da drin Wörter sind, die ich noch nicht hatte.“

von

Erinnerst du dich noch an dieses Mädchen, in das du zwei Wochen lang verliebt warst, aber eigentlich auch gar nicht so richtig wusstest, warum? Oder daran, dass dein Breakdancewurm eher aussah wie ein… Weiterlesen

Man liegt halt so rum und labert.

von

Es gibt Langeweile und es gibt Langeweile. Die eine Langeweile mag der Erfahrung einer unendlichen Weile entsprechen, die man nach dem Tod hat, um rumzuliegen und nachzudenken. Die andere Langeweile ist nervtötend. Was… Weiterlesen

Wundersame Unterwasserwelt

von

Ein Klavier. Ein Apple, weiß. Vier Schauspieler auf anthrazitfarbenen Sitzsäcken. Was als Erzählung beginnt, nimmt seinen Lauf in Theaterszenen, die durch Akrobatik-, Tanz- und Soundelemente ergänzt, die Protagonistin Rosi und das Publikum in… Weiterlesen

Ich: Performerin, Du: Publikum und dazwischen?

von

„Stellen Sie sich vor,….“, sagt und zeichnet die Performerin 30 Minuten lang immer und immer wieder im Virchowsaal. Ein Auszug, so viel weiß man aus dem Programmheft, und was noch? Ein einstudierter Monolog,… Weiterlesen

Liebe auf Philosophisch

von

„Vielleicht bist du einfach ein Kompromissler“, sagt A zu S und wir wissen, hier geht es um zwei Liebende, die zu verkopft sind. 60 Minuten, zwei Spieler, vielleicht etwas zu lang, mag der… Weiterlesen