Man liegt halt so rum und labert.

Es gibt Langeweile und es gibt Langeweile. Die eine Langeweile mag der Erfahrung einer unendlichen Weile entsprechen, die man nach dem Tod hat, um rumzuliegen und nachzudenken. Die andere Langeweile ist nervtötend. Was uns hier in der „Beerdigung“ geboten wird, ist eine Melange aus pseudophilosophischem Lamentieren und metatheatraler Suppe. Schlafen kann man auch noch, wenn man tot ist? Dieses geflügelte Wort nimmt das Publikum sich jedenfalls zu Herzen, wenn es nicht schon nach zehn Minuten geflohen ist (Verweis auf den Namen der Gruppe: „Theater to Go“). „Je langweiliger, desto besser?“ Naja. (kwf)

Theater to Go: Beerdigung

 

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