„Die wahren Dramen spielen nicht im Rampenlicht.“

Sieht ganz so aus. Denn irgendwie nehme ich den drei Frauen, alle angeblich gequälte Schauspielerinnen, ihre suizidale Verzweiflung nicht ab. Vielleicht liegt es daran, dass sie versuchen, die Unterschiedlichkeit ihrer Figuren durch drei im Raum verteilte Wasserkästen (Vittel, Volvic, Evian) zu betonen? Oder auch an ihrem revueartigen Gesang bekannter Melodien und ziemlich banaler Texte? Vor allem beim Finale hatte ich den Eindruck, dass keine der drei Hübschen selber so genau weiß, was sie uns nun eigentlich sagen will. Auf Gänsehaut kann man sich bei „I will follow him“, allen bekannt durch „Sister Act“, jedenfalls immer wieder verlassen. Schön. (mas)

ARTyGEN: Desperate Showgirls – oder Vito und die drei desperaten Schauspielermädchen

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