Wie heißt diese Droge? Ich will das auch!

Ich lasse die vergangenen Festivaltage noch einmal Revue passieren. Die sich hin und her wiegende Frau in grün-schwarz auf der Bühne, stört mich dabei überhaupt nicht. Sie wirkt eher meditativ, wenn sie sich minutenlang in Zeitlupe aufrichtet, verträumt aus dem Fenster ins Dunkel schaut. Und plötzlich ist es Frühling: Agil springt ein Häschen durch mein zuvor noch so ruhiges Blickfeld. Die Texte von Debbie Kent gingen irgendwie an mir vorbei. „Staying Nowhere“ umreißt die Performance eigentlich ganz gut, genau wie meine Gedanken währenddessen. Vielleicht sollte das so sein: Ein kurzer Besuch im Tempel, Kraft tanken für den letzten Festivaltag. (mas)

Mahela Rostek: Staying Nowhere

Advertisements