Wie war das da bei Anfang?

Am Anfang war das Licht. Das Licht war neongrün und neonpink und fiel dann als schmaler, weißer Streifen quer über den Planeten. In die große Stille tritt eine Mezzosopranistin und singt, sie sei der Welt abhanden gekommen. Die daraufhin folgenden Einlagen kommen der Schöpfungsgeschichte ein wenig abhanden: ein komisch-kautziger Tanz in Unterhose, das Beinkleid auf dem Kopf zum Turban gewickelt, ein plapperndes California-Girl im Glitzerkleid, ein per Videoinstallation verdreifachter Musiker, der über Evolution und Omnipräsenz von Vögeln referiert (großartig!), schlussendlich eine Nackt-Performance.

Einzige Zusammenführung der Episoden: als sich am Ende alle Performer wiedertreffen und den A-a-nfangs-Song singen. Ein bisschen lose und zerfasert das Ganze, thematisch nicht immer einzuordnen. Aber a-a-abwechslungsreich. (mak)

Su-Mi Jang & pvc Tanz Freiburg Heidelberg: Die Beschenkten

 

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