Monatliches Archiv: Februar, 2011

Nach der Pubertät wird’s auch nicht besser

von

Jetzt mal keine Zusammenfassung, denn alles was passiert ist, steht im Programm. Nur so viel: soziale Klischees ohne Brüche, Schauspieler, die zumindest teilweise versuchten, zu spielen. Ansonsten sehnsüchtige Blicke, vor allem von Gunther,… Weiterlesen

Genialer Terror, kein Error

von

Merkel ruft das Vierte Reich aus und alle sind da. Keine Ahnung, wie viele Performer es sind, die über das Publikum hereinbrechen, aber es knallt. Volkan Terror und ein Che-Guevara-Lookalike proklamieren die „Expansion… Weiterlesen

This night belongs to us!

von

The-Living-Room-Theatre schließt Genets Gesellschaftsdrama „Die Zofen“ mit dem Backstage-Geschehen während einer Show von Patti Smith kurz. Die Maskenbildnerinnen trinken, koksen, spielen abwechselnd ihre Ikone (auf Englisch, mit russischem Akzent – warum?). Das macht… Weiterlesen

„Wir bauen unsere eigenen Konventionen!“

von

Point and Click Adventure mit machina eX Eine Bombe, sieben Spieler, 30 Minuten sie zu entschärfen. Wer an einem medientheatralen Point and Click Adventure der Gruppe machina eX teilnimmt, kann nicht einfach in… Weiterlesen

Das ist unsere Stadt

von

von Karl Wolfgang Flender Wir stehen am Absatz der Treppe des U-Bahnhofs Hallesches Tor und beobachten die vorbeigehenden Menschen. Unsere Wahl fällt auf einen Mann mittleren Alters mit einer gelben Plastiktüte, der in… Weiterlesen

„Zu viel Ich ist scheiße und zu viel Wir ebenso“

von

WIR , das neue Großprojekt von Andreas Liebmann „Der Individualismus ist durch, der Kollektivismus auch“, sagt der Schweizer Regisseur und Schauspieler Andreas Liebmann – was bleibt sind Wir, bin Ich. Aber was ist… Weiterlesen

Wir sind nicht mehr die Jüngsten

von

Dieses Stück hat meinen Abend gerettet. Die drei Performerinnen handeln in einer tour de force kurz mal alles ab, mit dem die NEON seit Jahren ihre unsäglichen Seiten füllt: Praktikum, Freundschaft, Überforderung, prekäre… Weiterlesen

„Ach menno, Woyzeck, menno“

von

„Wir fragen heute Büchner, in welcher Reihenfolge er es haben will“ – als kleine Show. Die elf Fragmente, deren Reihenfolge Büchner nicht mehr festlegen konnte und die Zuschauer deshalb bestimmen durften, tragen Namen… Weiterlesen

„Kunst“

von

Sieht aus, wie das, wovon immer alle sagen, es sei „Kunst“: auf der Bühne stehen Menschen mit Pelzen, Perücken und schrägen Ballkleidern. Auf der Pressekonferenz am Anfang tritt die Herzogin zurück und ernennt… Weiterlesen

4 Leute + 7 Zigaretten + 1Joint + latente Aggression = Integration?

von

Nourit ist Muslima und schwanger von Sedat, ihrem türkischen Freund. Aaron dagegen Jude und Freund von Sedat. Eine gemeinsame Mutter. Ein Rentner im Publikum. Sedat und Aaron verprügeln den Rentner. Aaron kommt davon,… Weiterlesen