Monatliches Archiv: Februar, 2011

Battements auf Subkicks

von

Mal wie zerbrechliche, aber geschmeidige Porzellanpuppen, mal mit ungeheurer Kraft und Athletik werden die Tänzer an unsichtbaren Fäden über die fast leere Bühne dirigiert. Das Licht zerteilt flackernd die flüchtigen Körper, die nur… Weiterlesen

What makes a man a man?

von

Was treibt Jack und Summer nach Berlin? Laut der Revuenummer „The Masochism Tango“ ist es der „specific type of sex“, der hier Peitschen statt Küsse bietet. Die erste Frage bei Begegnungen im Kit-Kat-Club… Weiterlesen

Kafka hatte Urlaub

von

Durch hysterisch-clowneske Protagonisten wird trotz des gänzlich schwarzen Bühnenbilds der Beamtenalltag als Blaupause herangezogen, um das Publikum im Moment des allgemeinen Wiedererkennens zum Lachen zu bringen. Die schönen Ideen, die in der Darstellung… Weiterlesen

Annäherungsversuche

von

Im Hochzeitssaal erwartet uns ein junges Paar. Sie baut am gemeinsamen Eigenheim, stapelt Ziegelsteine, so gut es eben geht ohne Mörtel, zu einer bröckelnden Mauer. Er versenkt derweil den Kopf im Wassertrog, immer… Weiterlesen

„Mich stört es, dass wir immer über so einen Schwachsinn reden.“

von

Was würdest du machen, wenn du nur noch drei Monate zu leben hättest? Darauf will sie partout nicht antworten. Auf einem roten Tandem kann man scheinbar ziemlich normale Beziehungsprobleme verhandeln. Kein Wunder, dass… Weiterlesen

Wer ist Markus Wenzel und was macht eigentlich Rebecca?

von

Es gibt den Markus Wenzel, den Asozialen, Biertrinker, Chipsesser, Notausgangsbenutzer, freien Schauspieler, unfreien Schauspieler, Colatrinker, Behindertern, Heizungsmonteure, Hildesheimer, Altenburger. Und wer ist eigentlich Rebecca? Hochbegabte, in den eigenen Mund kotzende, Hasenherz essende Büro-Outfit-Trägerin.… Weiterlesen

„Manchmal, wenn ich am Schwimmbad liege…

von

…und mir die Sonne auf die Badehose scheint, da krieg‘ ich einen steifen Penis, das ist mir dann total peinlich.“ Es folgt die Aufzählung überholter Klischees über das männliche Geschlecht sowie unterhaltsame Interaktion… Weiterlesen

Lieber Goethe

von

herzlichen Glückwunsch! Ihren Clavigo von 1774 kann man heute kaum verändert auf der Bühne bestaunen. Erinnern Sie sich, es geht um Ruhm und Anerkennung, was nützt schon die Liebe. Ihr Text ist so… Weiterlesen

Silberblick mit Rotkehlchen

von

Ein altes Mädchen, eine runzlige Hippiefrau und ein etwas in die Jahre gekommener Bandoneonspieler erzählen etwas vom Meer, erzählen etwas von einem Kind, und vielleicht auch noch von anderen Dingen. Das alte Mädchen… Weiterlesen

Twilight without any fangs

von

Zwei Performerinnen, zwei Techniker, ein Mac, eine Taschenlampe, eine knarrende Bühne, transzendentale Musik und 30 Minuten. Mehr brauchte dieses Stück nicht, um den Zuschauer zumindest teilweise zu begeistern. Fast immer im Rhythmus der… Weiterlesen