Danke, Kathrin Passig.

Immer wieder eher peinlich, ein Theaterstück mit einem unpassend lauten Zuschauer zu beginnen, der sich dann als Darsteller entpuppt. In diesem Fall aber mag sich das Publikum bis kurz vor Ende nicht entscheiden, ob das hier Gebotene nun dilettantisch oder subversiv ist. Unser Gastgeber beeindruckt mit ungewöhnlicher Physis und meditativer Stimmlage. Es rezitiert Gedichte und plaudert sich von Eskimos zu Kältetoten, und natürlich immer wieder über Schnee. Da aufgrund von frühlingshaften Wetterverhältnissen genau dieser gerade nicht zur Hand ist, fallen die versprochenen Gesellschaftspiele fast aus (immerhin werde ich ermutigt, meiner Sitznachbarin kräftig ins Gesicht zu fassen), und am E. (lmh)

Die Spiegelbilder : Schnee

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