So richtig schlimm ist das jetzt nicht.

In diesem Tanzstück fühlen sich zwei Jünglinge durch den Raum und mäandern über die Bühne. Sie beschreiben Hindernisse mit Hand und Fuß, und manchmal scheinen sie mitten in der Bewegung zu vergessen, was sie eigentlich ausführen wollten, bleiben dabei aber durchgängig tiefenentspannt. Manchmal dudelt ein bisschen Klaviermusik im Hintergrund, vorgelesen und geredet wird auch. Dabei geht um Urlaub und die Frage, ob Mutter weiß, ob die Milch noch gut ist. Das Ende beschreibt alles eigentlich ganz gut: Die Tänzer verlassen die Bühne, und keiner weiß, ob jetzt applaudiert werden soll. Macht aber nichts, wir lachen die Irritation weg und schlendern raus. (lmh)

Philipp Enders und Sergio Ortego Blanco: Geradeaus linksrein

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