Zusammenspiel der Frequenzen

© Arne Schmitt

Zwei in die Dunkelheit leuchtende i-Pods an die Tänzerin geschnallt, geben bei Bewegung Störsignale an eine Querflöte. Zerborstene Klänge in den Saal geworfen. Musik wird erzeugt durch Tanz und dann in Elektrorauschen oder harmonische Klänge verwandelt. Mittendrin ein Körper ganz in weiß. Ein Flügelschlag, zögernde Schritte, entschlossenes Stampfen in einem von Licht und Schatten dominierten Raum. Ist es eine Meißener Porzellanfigur, eine Schneeflocke oder vielleicht doch ein Schmetterling, der über den Boden schwebt? Und ist es der Körper, der zum Ton wird, oder doch umgekehrt? Das Licht scheint das einzig Omnipräsente zu sein – selbst in seiner beinahe vollkommenen Abwesenheit. (ail)

ensemble frei : flug: Phosphen

Miriam Akkermann (Querflöte/ Live Elektronik), Paula Kramer (Tanz) und Christian Decker (Licht)

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