Monatliches Archiv: Februar, 2012

Was für ein Kasperletheater

von

Nackte Barbiepuppen, Gartenzwerge und Pin Up Girls auf Pappwänden – die Originalität des Bühnenbildes entspricht exakt dem Niveau des Stückes. Sex sells als Methode für einen Vater-Sohn-Konflikt: Das ist geschmacklos. So sind dann… Weiterlesen

Gibt es deutschere Musik als Scorpions in Scootergewand?

von

Markus und Markus setzen auf maximale Polemik: Das Performerduo, das sich bereits um  politische Skandalaufdeckung in der niedersächsischen Provinz verdient gemacht hat, stürmt die Berliner Bretter mit der Ansage, dass sie gekommen sind,… Weiterlesen

Sinnentleerte Sinnlosigkeit

von

Die Kompanie der verwöhnten Kinder zelebriert die unerträgliche Leichtigkeit des Seins mit einer Auflistung von Sinnlosigkeiten: „Das sinnlose Projekt“ sammelt  Sinnlosigkeiten. Klagen auf hohem Niveau? „Sinnlos ist, Mathematik zu studieren, nur um den… Weiterlesen

Die vierte Hand

von

Auftritt die Queen: kein roter Vorhang geht auf, kein roter Teppich wird ausgerollt und doch ist ihre pure Präsenz majestätisch: Der königliche Körper, personifiziert von einer Performerin in weinroter Robe mit alabasterfarbenen Porzellanarmen,… Weiterlesen

Adonis im gepumpten Pelz

von

Das „Hereinspaziert!, hereinspaziert!“ schwebt über jeder Sekunde dieses wilden, fantastisch ausgestatteten und niemals langweiligen Stücks. Arthur Cravan, begnadeter Selbstdarsteller, Großmaul und auf der Suche nach einer Profession, die seiner Personality gerecht wird, erzählt,… Weiterlesen

Kleist des Gemetzels

von

Akkurat gekleidete und angemessen gealterte Bildungsbürger bevölkern diese Ausgeburt an Biederkeit, ihre Schuhe sind fein säuberlich neben ihnen aufgereiht, um den Flokati zu schonen. Bestimmt reicht die Gastgeberin gleich ein Tablett West-Zigaretten herum.… Weiterlesen

100 Sekunden vom ersten Tag auf dem Vier-Tage-Marathon-Festival! Yeah.

von

Wildes Rauschen

von

Seit unserer Geburt umgibt uns ein ständiges Rauschen. Unsere Kommunikation mit dem Universum ist Rauschen. Und Philosophieren über das Rauschen muss natürlich notgedrungen und naheliegenderweise untermalt werden mit: Rauschen. Leise und laut, zart,… Weiterlesen

Songs statt Sex

von

Rotes Licht, ein opulenter Sessel und ein Telefon. Daneben auf einem Taschentuch der Hinweis: „Call me! 8426“ – verziert mit einem Kussmund. Ich tippe 8-4-2-6 und am anderen Ende ertönt eine angenehm tiefe… Weiterlesen

Danke, Kathrin Passig.

von

Immer wieder eher peinlich, ein Theaterstück mit einem unpassend lauten Zuschauer zu beginnen, der sich dann als Darsteller entpuppt. In diesem Fall aber mag sich das Publikum bis kurz vor Ende nicht entscheiden,… Weiterlesen