Oh, Bertha!

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Dreißiger Jahre, USA, die Große Depression: Eine junge Frau, Boxcar Bertha, zieht als Vagabundin durch die USA. Sie bewundert AnarchistInnen, wandert ins Kittchen, schläft mit einem Kellner und tritt einem aufdringlichen Bahnangestellten dahin, wo es richtig weh tut. Die Geschichte nach einer biographischen Vorlage ist toll, doch die Inszenierung lässt zu wünschen übrig. Boxcar Bertha und ihr Herzblatt wirken hölzern, was nicht nur an den schauspielerischen Fähigkeiten der DarstellerInnen liegen mag, sondern auch an der Tatsache, dass es einen quasi minütlichen Szenen- und Kostümwechsel gibt. Tiefe entsteht so nicht. Der Kommentar einer Zuschauerin: „100 Szenen, 0 Story“. Schade, Bertha! (ap)

Traumbildtheater/Elisabetta Dal Dasso: Boxcar Bertha

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