Von Hexen und iPhones

Schwarz und hauteng gekleidet, sind die Schaupieler von „Die Fliegen“ nicht nur Charaktere, sondern auch ihre eigenen Requisiten. Und dabei wechseln sie  in einem Affentempo von einer Figur in einen Tisch und wieder zurück. Das Kollektiv spielt vier Sequenzen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Erst wird ein iPhone gestohlen und ein Pantomimekünstler stellt den Tathergang nach. Dann machen eine verkannte Reporterin und ein s/hexistischer Historiker einen Beitrag über eine wahre Hexenverbrennung. Drittens wird Horrorfilm „Shining“ ungruselig dafür hochgradig komisch nachgestellt. Highlight dabei: Gymnastikanzug vom Sohnemann. Schlussendlich ein Porträt eines verzweifelten Predigers, dass in Sachen Humor eindeutig aus der Reihe tanzt. (ab)

Die Fliegen/ Schuldig…

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