Melancholische Kunstkritik

Christine Hasler aka Lia sells fish. Foto: Stefanie Daumüller

Christine Hasler aka Lia sells fish. Foto: Stefanie Daumüller

Christine Hasler aka Lia sells fish ist irgendwie alles.  Storyteller/Singer-Songwriter/Performerin/Musikerin/Avantgardistin. Die junge blonde Frau im roten Samtkleid sitzt auf der Bühne und erzählt aus ihrem Leben. Wo sie wann geboren wurde, was sie studiert und was sie so macht. Sie ist Künstlerin. Aber was ist denn jetzt Kunst? Sie liefert einen Monolog zwischen Manifest, Autobiografie und Werbetext. Sie erzählt von Lia, der sensiblen Rampensau und von Christine, die ständig an allem  – vor allem an sich selbst –  zweifelt und Wikipediaartikel zitiert. Während sie erzählt, dreht sie an den Knöpfen der Soundanlage und ihr Monolog gleitet unauffällig in einen Song. Ihre Stimme klingt zart und rau zugleich. Mal melancholisch, mal humorvoll. Das Publikum schließt die Augen, lauscht und hätte ruhig noch mehr Lieder vertragen. (jw)

 

Christine Hasler Lia sells fish

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