Wie das Licht die Fliegen

Freistil Synfonie 851 – In zwei Sätzen

Acht TänzerInnen stehen verteilt auf der Bühne, darunter fünf Musiker mit Cello, Saxophon, Geige und Trommel. Es ertönen Geräusche, ist es eine Stimme, ist es ein Instrument? Die Masse der Menschen verschluckt das genaue Geschehen. Die Töne beginnen die Tänzer zu bewegen, steigert sich ihre Dynamik, werden auch die Bewegungen schneller. Musiker und Tänzer ziehen sich an wie das Licht die Fliegen. Begegnungen finden statt, Bewegungen werden aufgenommen und wiederholt. Einzelne Tänzer beginnen Selbstgespräche in einer Fantasiesprache. Sie gestikulieren wild. Quietschend, brabbelnd, brummend wird erzählt, geschimpft und gezetert. Das Stück ist ein einziges Experiment, das im Spiel die engen Grenzen der Ästhetik aufbrechen will. (mck)

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