Kategorie-Archiv: Kritik in 100 Worten

„Die wahren Dramen spielen nicht im Rampenlicht.“

von

Sieht ganz so aus. Denn irgendwie nehme ich den drei Frauen, alle angeblich gequälte Schauspielerinnen, ihre suizidale Verzweiflung nicht ab. Vielleicht liegt es daran, dass sie versuchen, die Unterschiedlichkeit ihrer Figuren durch drei… Weiterlesen

„Schön bunt“

von

Wann ist die erste Reaktion auf interaktives Theater mal nicht sofort, „geh weg“? Ganz einfach: Wenn auf der Bühne ein Schrank voller 70er-, 80er-, 90er-Trash-CDs steht, aus dem sich das Publikum Titel aussuchen… Weiterlesen

Wir haben nicht nur den süßen Performer, sondern gleich die ganze Welt gerettet

von

Stolzes Mitglied des ersten Win-Win Teams von machina eX! Ein gutes Gefühl. Wie haben wir das gemacht? Nun denn: Den ersten Tiefpunkt erreichten wir nach dem Kampf um den Karteikasten. Gut, dass den… Weiterlesen

Es war teilweise sehr nett und auch manchmal das Gegenteil

von

Diesen Titel kann man nicht oft genug verwenden, auch wenn er im Stück nur das Resumé einer Kindergärtnerinnen-Ausbildung ist: Zwei alte Frauen erinnern sich an ihr langes Leben. Gespielt wird alles, was dabei… Weiterlesen

Dialogue about a womens world?

von

Also nicht über meine. Zwei Frauen tanzen schlaff ihren Alltag in Büro-Outfits, die sie sich verdammt oft an und aus ziehen. Klingt ein bisschen erotisch, ist es aber nicht. Wären sie tatsächlich in… Weiterlesen

„Ich dachte ich schau mal wieder vorbei“ – oder auch nicht.

von

„Stuxnet“ ist ein Computervirus, der das Atomprogramm des „Uran-ähm-Iran“ sabotieren sollte. Das kann man z.B. so thematisieren, in dem man sich vor einen Matrix-Screensaver setzt, mit Papierfliegern wirft und darüber redet, dass es… Weiterlesen

„Frauen aus Asien erweisen sich als Individuen mit eigenem Willen“

von

Wir haben mittlerweile viele Darstellerinnen allein auf der Bühne performen gesehen: diese hier schafft es nun endlich, den Raum für sich einzunehmen und das Publikum zum Lachen zu bringen. Olga erzählt in einem… Weiterlesen

„I did it my way“

von

„Wir kratzen Etiketten ab.“, heißt es im Programmheft und das bedeutet: da stehen ein paar Leute auf der Bühne, zerfetzen Bücher, projizieren Bilder von James Joyce auf die Leinwand, parodieren Noam Chomsky und… Weiterlesen

So viele Hosen

von

Elektrobeat, Spotlight: ein zuckendes, orangefarbenes Schlafsackbündel. Heraus schält sich Arne Graeff. Er schält sich abgesehen davon innerhalb der folgenden Stunde aus unglaublichen! elf! Hosen. Jedenfalls hat der Typ Bühnenpräsenz, obwohl seine Rolle überhaupt… Weiterlesen

Rollende Rollen

von

Hase fährt auf Rollschuhen ein, sagt: Ich habe euch was mitgebracht. Fährt auf einem Bein, dreht eine Pirouette und startet seine Show. Er monologisiert, animiert, plaudert und plätschert und hoppelt dabei 50 Minuten… Weiterlesen