Es war teilweise sehr nett und auch manchmal das Gegenteil

von

Diesen Titel kann man nicht oft genug verwenden, auch wenn er im Stück nur das Resumé einer Kindergärtnerinnen-Ausbildung ist: Zwei alte Frauen erinnern sich an ihr langes Leben. Gespielt wird alles, was dabei… Weiterlesen

Dialogue about a womens world?

von

Also nicht über meine. Zwei Frauen tanzen schlaff ihren Alltag in Büro-Outfits, die sie sich verdammt oft an und aus ziehen. Klingt ein bisschen erotisch, ist es aber nicht. Wären sie tatsächlich in… Weiterlesen

„Ich dachte ich schau mal wieder vorbei“ – oder auch nicht.

von

„Stuxnet“ ist ein Computervirus, der das Atomprogramm des „Uran-ähm-Iran“ sabotieren sollte. Das kann man z.B. so thematisieren, in dem man sich vor einen Matrix-Screensaver setzt, mit Papierfliegern wirft und darüber redet, dass es… Weiterlesen

„Frauen aus Asien erweisen sich als Individuen mit eigenem Willen“

von

Wir haben mittlerweile viele Darstellerinnen allein auf der Bühne performen gesehen: diese hier schafft es nun endlich, den Raum für sich einzunehmen und das Publikum zum Lachen zu bringen. Olga erzählt in einem… Weiterlesen

„I did it my way“

von

„Wir kratzen Etiketten ab.“, heißt es im Programmheft und das bedeutet: da stehen ein paar Leute auf der Bühne, zerfetzen Bücher, projizieren Bilder von James Joyce auf die Leinwand, parodieren Noam Chomsky und… Weiterlesen

So viele Hosen

von

Elektrobeat, Spotlight: ein zuckendes, orangefarbenes Schlafsackbündel. Heraus schält sich Arne Graeff. Er schält sich abgesehen davon innerhalb der folgenden Stunde aus unglaublichen! elf! Hosen. Jedenfalls hat der Typ Bühnenpräsenz, obwohl seine Rolle überhaupt… Weiterlesen

Rollende Rollen

von

Hase fährt auf Rollschuhen ein, sagt: Ich habe euch was mitgebracht. Fährt auf einem Bein, dreht eine Pirouette und startet seine Show. Er monologisiert, animiert, plaudert und plätschert und hoppelt dabei 50 Minuten… Weiterlesen

Sleep is the Enemy

von

Der Versuch, die drei Figuren dieses Stücks in eine andere als eine rein thematische Beziehung zueinander zu setzen, führt in die Irre. Vielmehr verkörpern sie verschiedene Facetten eines Leidens. Gefangen zwischen Schlaflosigkeit und… Weiterlesen

Entropie und Dichtung

von

Diese Inszenierung braucht kein Bühnenbild. Getragen und getrieben vom Vollspektrum elektronischer Musik, füllen die Performer den Raum allein mit ihrem Menschsein, ihrer Körperlichkeit. Es geht um nationale Identität und politischen Protest. Sie fühlen… Weiterlesen

In der Ruhe liegt nichts

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Der Klang von tropfendem Wasser, eine deutlich altersgezeichnete Frau, die mit sinnfreien, aber hübsch anzuschauenden Handbewegungen in Zengärtnermanier ein Blumengesteck sortiert. Ansonsten: nichts. Ruhe, rundherum Dunkelheit, minutenlang. Ich denke an Miniaturzengärten, möchte mich… Weiterlesen