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Schlechtes Neu, schlechtes Kölln

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„Vielleicht funktioniert es auch nur im schönen Neukölln“, heißt es zwischendurch und ich denke mir, hoffentlich nicht. Denn eigentlich habe ich den Bezirk ganz gern. Schlechte Witze, überambitionierte Spieler, die versuchen, Komik zu… Weiterlesen

Erinnerungen an eine Stasi-Inhaftierung

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Ein junger Schauspieler wird 1984 von der Stasi verhaftet aufgrund seiner satirisch-kritischen Gedichte. Schnell schreibt er noch eine Abschiedsnotiz an seine Freundin, danach muss er Alltagskleidung gegen Joggingoutfit tauschen. Was ihm sonst noch… Weiterlesen

Und was ist jetzt mit Felix eigentlich?

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Mira hat da so ein Problem: der Junge, Felix, mit dem sie zusammen ist, liegt nach einer durchzechten Nacht im Koma. Eigentlich müsste sie damit ein ziemlich großes Problem haben, denn wer will… Weiterlesen

Ich: Performerin, Du: Publikum und dazwischen?

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„Stellen Sie sich vor,….“, sagt und zeichnet die Performerin 30 Minuten lang immer und immer wieder im Virchowsaal. Ein Auszug, so viel weiß man aus dem Programmheft, und was noch? Ein einstudierter Monolog,… Weiterlesen

Liebe auf Philosophisch

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„Vielleicht bist du einfach ein Kompromissler“, sagt A zu S und wir wissen, hier geht es um zwei Liebende, die zu verkopft sind. 60 Minuten, zwei Spieler, vielleicht etwas zu lang, mag der… Weiterlesen

Nach der Pubertät wird’s auch nicht besser

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Jetzt mal keine Zusammenfassung, denn alles was passiert ist, steht im Programm. Nur so viel: soziale Klischees ohne Brüche, Schauspieler, die zumindest teilweise versuchten, zu spielen. Ansonsten sehnsüchtige Blicke, vor allem von Gunther,… Weiterlesen

„Zu viel Ich ist scheiße und zu viel Wir ebenso“

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WIR , das neue Großprojekt von Andreas Liebmann „Der Individualismus ist durch, der Kollektivismus auch“, sagt der Schweizer Regisseur und Schauspieler Andreas Liebmann – was bleibt sind Wir, bin Ich. Aber was ist… Weiterlesen

Silberblick mit Rotkehlchen

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Ein altes Mädchen, eine runzlige Hippiefrau und ein etwas in die Jahre gekommener Bandoneonspieler erzählen etwas vom Meer, erzählen etwas von einem Kind, und vielleicht auch noch von anderen Dingen. Das alte Mädchen… Weiterlesen

Twilight without any fangs

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Zwei Performerinnen, zwei Techniker, ein Mac, eine Taschenlampe, eine knarrende Bühne, transzendentale Musik und 30 Minuten. Mehr brauchte dieses Stück nicht, um den Zuschauer zumindest teilweise zu begeistern. Fast immer im Rhythmus der… Weiterlesen

Der Mond beim Tod

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„Wir wollen saufen, huren, zechen und wenn möglich eine Ehe brechen“ schallte es aus einem kleinen Drehorgelkasten bei -6 Grad in den Innenhof der Sophiensæle. Zu sehen ist ein kleiner Mond, der sich… Weiterlesen