Die Aura des Papiers

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Die Aura des Papiers (c) Emilien Leonhardt

 

Dreißig Minuten lang geschah erstmal – gar nichts. Wer sein Publikum so lange warten lässt, muss schon etwas ganz Besonderes bieten. Leider war das bei Georgios Sourmelis nicht der Fall. Er wollte die antike Tragödie des Sophokles in die Malerei übersetzen. Dazu hingen weiße Papierbahnen links und rechts vom Publikum an den Wänden, die nach und nach mit schwarzer Farbe bemalt wurden. Die Performance hielt nicht, was sie versprach: Der Text wurde nicht live auf der Bühne vorgelesen, sondern hinter ihr und war kaum zu verstehen. Auch die Präsentation mit Textauszügen in englischer Sprache konnte da nicht weiterhelfen. (lg)

Georgios Sourmelis: Die Aura des Papiers

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