Kategorie-Archiv: Kritik in 100 Worten

Perfekte Grimassen

von

Übertrieben dramatisch reißt Melanie Schmidli ihren Mund auf und schielt. Ihre Grimassen sind präzise und urkomisch. Sie ist eine Meisterin der Mimik und beweist Mut zur Hässlichkeit. Aus dem Off erzählt eine männliche… Weiterlesen

„Na los, fass dich mal an!“

von

Gewalt gegen Frauen – ein heftiges Thema, das Lydia Wilke in vier Frauenmonologen präsentiert. Die Frauen wirken gebrochen und wahnsinnig. Ihre Verzweiflung wird zu Hass. Die erste Frau wird von ihrem Mann eingeschlossen… Weiterlesen

Mit Merkel und Kohl gegen die ISIS

von

  Ernest Hemingway sitzt in einem Sessel, frisst Eis, rülpst und pupst. Er stellt sich vor, mit Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Thomas de Maizière und Helmut Kohl gegen das Böse, die ISIS, zu… Weiterlesen

Die Berliner Mauer

von

Fünfzehn Holzkisten bilden eine Mauer. Das akrobatische Tanztheaterstück erzählt von Grenzen und orientiert sich dabei an der Geschichte der Berliner Mauer. Zunächst sind alle ahnungslos und unbekümmert. Doch bald herrscht Entsetzen, Angst und… Weiterlesen

Vom Ja-Sagen und Nein-Meinen

von

„Ich habe kein Koksproblem!“ Ben, ein Typ im Anzug, spackt zu Technobeats im Strobolicht ab. Hinter ihm sitzt (s)eine Frau im Jogginganzug auf dem Sofa, die deprimiert zu sein scheint. Ben kann alles… Weiterlesen

Sind wir ICH oder bin ich WIR?

von

Die sechs Tänzer sind wie eine Einheit. Vollkommen synchron zeigen sie eine poetische Performance auf höchstem Niveau. Sie schwingen sanft hin und her, voller Energie springen sie und fangen einander auf. Sie funktionieren… Weiterlesen

Love for Sale

von

Es sollte eine Reise in das Berlin der 20er Jahre werden. Das Foyer des HAU2s erstrahlt im Rotlicht der blühenden Prostitution und die Bühne, in reicher Ausstattung mit Kerzen und allerlei KrimsKrams versehen,… Weiterlesen

Instant Composition: Begegnung mit Kreaturen

von

Die Beschreibung im Programmheft scheint nichtssagend- Paradebeispiel eines Konzeptionstextes. Erst nachträglich ergeben die Worte Sinn, sind wie zugeschnitten auf das Gesehene. Jeder Versuch einer Notation muss zwangsläufig ins Vage abgleiten für all jene,… Weiterlesen

Sinnkrise, ironisch im Abgang

von

Ah, wieder so ein Schauspieler, der die eigene Sinnkrise zum Thema macht: Marcus Staab hält schweigend eine Bambusangel in ein gläsernes Gefäß. Zehn Minuten lang. Ab und zu Fliegensurren aus den Boxen, damit… Weiterlesen

Interaktion mit allen Sinnen

von

„When energy shifts in a space“. Für jemanden, der nicht Tanzwissenschaften studiert hat, klingt das zunächst abgespacet und esoterisch. Eindrücklich zeigt Barbara Berti in „BAU #1 – an interactive piece“, was sie damit meint.… Weiterlesen

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