„I did it my way“

„Wir kratzen Etiketten ab.“, heißt es im Programmheft und das bedeutet: da stehen ein paar Leute auf der Bühne, zerfetzen Bücher, projizieren Bilder von James Joyce auf die Leinwand, parodieren Noam Chomsky und Michel Foucault. Ob die fortlaufenden Versprecher nun gewollt waren oder nicht, sei einmal dahingestellt. Die Aufführung blieb eine Aneinanderreihung von – ja was eigentlich? Keine Ahnung. Und warum wurden jetzt noch mal Joyce, Foucault und Co. durch den Dreck gezogen? Vielleicht weil es so schrecklich bildungsbürgerlich ist, sie gelesen zu haben. Oder einfach aus Langeweile. Oder um einfach mal ein bisschen Spaß dabei zu haben, etwas auf der Bühne kaputt zu machen. (mfh)

T, Jansen, S. Moosleitner, R. Stubbe: Es geht doch gar nicht um Etiketten…

 

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