„Hunger“

„Hunger“ ist das Wort, das diese Performance meiner Meinung nach am besten beschreibt. Der Darsteller sprach mit seinem ersten Wort wirklich das aus, was ich in diesem Moment fühlte. Und dann spielte er exakt zehn Minuten lang ein cut up an Szenen aus „Der Selbstmörder“ von Nikolaj Erdmann, denen es leider ein wenig an Dramaturgie mangelte. Überrascht war ich vor allem, als es vorbei war. Auch das restlich Publikum konnte es nicht glauben: Es war dunkel, der Schauspieler war weg, aber war das jetzt wirklich vorüber? Ja. Applaus. (mfh)

Heiko Josef: Der Selbstmörder

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