Verstörend gut – A tribute to David Lynch

Auf einer Leinwand wird eine Frau zeit- und ausschnittsversetzt reproduziert. Sie trägt ein blaues Kleid. Unter der über dem Boden schwebenden Leinwand schauen Beine hervor. Sie beginnen zur Projektion Flamenco zu tanzen, deren Bewegungen fortzuführen. Aber nicht zu Musik sondern zu einem unheimlichen Rauschen, dem Geräusch zuschlagender Eisentore und knirschender Sägeblätter. Die Videozusammenschnitte zerteilen, fragmentieren und verwandeln den Körper in einen Zauberwürfel, der sich immer wieder neu zusammensetzt. Die Beine rennen von einem Bild zum nächsten, vervollständigen die Schritte, scheinen selbst nicht zu wissen, wo sie hingehören. Und auch Mullholland Drive und Blue Velvet fällt vielleicht so manchem Filmliebhaber ein. (ail)

Miss Enabyme : Cabaret Grotesqueria

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