Der Mann mit den zwei Gesichtern

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Herr Mo sieht aus wie eine Kreuzung aus Detlev Buck und dem Kneipenphilosophen Dittsche: Vorgeschobenes Kinn, Bademantel und etwas dümmlicher Blick – alles ist da. Herr Mo führt ein beschauliches Leben. Seinen Tisch schmücken ein Spitzendeckchen, eine kleine Katzenfigur und – ach wie schön – ein Stück Streuselkuchen. Doch auch Herr Mo hat eine dunkle Seite. Hin und wieder verschwindet er hinter der schwarzen Stellwand und kehrt zurück als ungezähmtes, haareschüttelndes, etwas unbeholfenes Monster. „Uaaahhh“, sagt Herr Mo, wirft die Katze um und tritt gegen den Tisch. Am Ende hat Herr Mo Angst vor sich selbst. Herr Mo ist einer von uns. (ap)

Herr Mo: Episode aus dem Leben eines tagträumenden Revoluzzers

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