Say Aaaaaaa – Meditation für Delfinaffine

Foto: Katharina Rösch

Foto: Katharina Rösch

Die Drei sehen aus wie eine Kreuzung zwischen Gymnastikstunde und Epilepsie-Therapie. Im Hintergrund erklingt eine Soundcollage aus Delfingeräuschen, Wellenrauschen und zarten Beats. Die Metamorphose hat begonnen. Zuckend verwandeln sie sich in Delfine. Eigentlich basiert die Performance „dolphin_who_loves_me“ auf einer wahren Geschichte. In den 60ern versuchte die Forscherin Margaret Howe Lovatt einem Delfin das Sprechen beizubringen und ging eine sexuelle Beziehung mit dem Tier ein. Aber was als ethische Reflektion startet, verkommt bald zu einer bizarren Performance, die so wunderbar moralisch inkorrekt ist. Peter, der Delfin, singt „MadWorld“ auf Dauerschleife. Und eine aufgekratzte Guru-Tante lässt die Zuschauer einen kollektiven Orgasmus ausstoßen. (kr)

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